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Liebe Sportfreunde! Jedes Jahr geht einmal vorbei und es ist nun an der Zeit, zurückzublicken. Es war ein schwieriges Jahr, nicht nur für uns. Denn viele Probleme legten sich in den Weg. Das begann im großen Maßstab, da sich kein Ausrichter für die Endrunde der Altersklassenmannschaftsmeisterschaft fand. Und in Sachsen bereitete die Austragung der Landesmeisterschaften der Senioren enorme Schwierigkeiten. Schließlich gab es auch bei uns eine Menge Hindernisse, die es galt zu überwinden - letztlich gekennzeichnet durch den relativ späten Neustart mit dem Stadion. Vieles wurde gelöst und einiges blieb offen. Es ist nicht selbstverständlich, Leichtathletik auf hohem Niveau zu betreiben. Das wurde deutlich. Wir sollten nicht vergessen, dass es viele Hände braucht, um unsere Ziele zu verfolgen. Ohne Engagement in allen Ebenen wird es nicht gelingen, die Leichtathletik fortleben zu lassen. Der erfreulichste Höhepunkt in diesem Jahr war die feierliche Neueröffnung des Weinaustadions. Hier wurde wieder ein Zeichen gesetzt. Die Zukunft liegt vor uns, packen wir es an. Die Vorbereitungen auf die Senioren-EM laufen auf Hochtouren. Tausende Menschen werden uns besuchen, erweisen wir uns als würdig. Auch wir Sportler nehmen diese Herausforderung an. Fast 20 aus unserem Verein erwägen einen Start im nächsten Jahr. Dazu kommen noch mindestens so viele aus den umliegenden Vereinen. Einige haben sogar Aussichten auf vordere Platzierungen, aber alle gehen durch zielgerichtetes Training diese Aufgabe an. Und wir wollen gute Gastgeber sein - auch als Starter. Ich drücke allen die Daumen, dass die Vorbereitungen gut verlaufen, die Gesundheit hält und wir somit zahlreich vertreten sein können. Es waren in diesem Jahr auch wieder die Senioren, welche die Erfolge für den Verein gebracht haben. Beginnend mit der Sporlterumfrage waren es Dirk Hensel (4.Platz) und Carola Wolf (5.Platz), die uns würdig vertreten konnten. Im laufenden Jahr überzeugten sie weiterhin mit 13 bzw. 11 Medaillen bei Landesmeisterschaften. Dies wurde nur durch die unverwüstliche Ulrike Hiltscher mit 17 Medaillen überboten. Insgesamt holten 14 Senioren Erfolge bei den Landesmeisterschaften - 85 der 90 Medaillen, wobei bei zwei Männermannschaftsmedaillen die Senioren erheblichen Anteil hatten. Ulrike bleibt nach wie vor unerreicht: 4 Deutsche Meistertitel in der Halle sprechen eine deutliche Sprache. Und nächstes Jahr steht ihr ein Altersklassenwechsel bevor, wo sie dann als "Jüngste" weiter abräumen kann. Im Hinblick auf die EM in Zittau ein Achtungssignal. Die Breitenentwicklung ist aber bei uns weitergegangen, 9 Teilnehmer bei den Deutschen Seniorenmeisterschaften sind ein deutlicher Hinweis hierfür. Zu unser aller Überraschung holte Hilke Henschke gleich einen Deutschen Meistertitel im Hochsprung der W55. Katrin Schlage kam ebenso mit Medaillenehren heim. In der 4x100m-Staffel der LG Neiße holte sie Silber - bei gleicher Zeit (51,99 s) wie die Siegerstaffel, nur die Tausendstelsekunden brachten einen Unterschied. Und auch in den Einzeldisziplinen braucht sich niemand zu verstecken, was die Plätze 4 bis 8 beweisen. Sehr schön war außerdem, dass drei unserer Senioren durch Einladung an den Offenen Polnischen Meisterschaften in Zielona Góra teilnahmen. Es waren sehr schöne, erlebnisreiche und erfolgreiche Tage. Rudolf Bühler krönte seine Teilnahme mit 4 Polnischen Meistertiteln, Dieter Häusler und Darek Ziniewicz gewannen jeweils Bronze. Einer meiner schönsten Tage war die Mannschaftsmeisterschaft in Thum im September. Mit 11 Männern und 5 Frauen aus dem Verein gelang es mir 2 Mannschaften aufzustellen - gemischt aus Senioren und "jungen" Erwachsenen, die noch hier trainieren oder als Studenten und Studentinnen gern den Weg nach Hause finden. Es freut mich sehr, wenn man immer noch soviel Anklang findet. Leider konnten die Frauen durch Ausfälle nicht vorn mitmischen, was jedoch der Stimmung keinen Abbruch tat. Die Männer kämpften bis zuletzt um Platz 3 und erst die Staffel entschied dies zu unseren Gunsten. Jeder wurde dabei gebraucht und musste Einsatz für die Mannschaft zeigen. Sei es Christopher, der durch unverschuldete Zugverspätung mit dem Hochsprungbeginn im Stadion erschien und ohne Erwärmung die Anfangshöhe meisterte. Oder Torsten, der kurz vor dem Aufgeben über 5000 m stand und sich dennoch ins Ziel kämpfte. Die beiden sind nur stellvertretend für alle genannt, wo jeder für den anderen eingestanden wäre. Ich war sehr stolz auf die Männer- und Frauentruppe. Zuletzt möchte ich noch einmal erwähnen, dass wir ohne Kampfrichter diese Ergebnisse nie erreichen könnten. Deshalb ein großes Dankeschön an Karin Adler, die bei uns alle Fäden in der Hand hält. Dass wir gute Arbeit leisten, kommt auch durch die Auszeichnung mit der Ehrenurkunde des Kreises Görlitz an Detlef Altmann und Uwe Bentsch zum Ausdruck. Euer Mario Renner » Erfolgsbilanz 2011 (pdf, 36kB) |
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